Art Director (Print)

 

 

 

Einleitung

Der Art Director bringt Vision und Realisation zusammen


Der Art Director lenkt das Look und Feel eines Projekts in die richtige Richtung. Ein AD konzipiert, gestaltet, organisiert und präsentiert. Ein hohes Verständnis für das Geschäft und den Bedarf des Kunden ist dabei ebenso wichtig wie das Beherrschen der elementaren Programme und Techniken. Der AD trägt die künstlerisch-kreative Vision und überwacht ihre Umsetzung über alle Produktionsphasen.

 

Wer als Art Director in einer Werbeagentur oder einem Verlag erfolgreich arbeiten möchte, muss kreativ und handwerklich stark sein. Die Anforderungen sind gestiegen. Unkonventionelle Ideen haben zu müssen, ist anspruchsvoll genug. Aber Kreativität auf Kommando verlangt den Art Directoren noch mehr ab, denn nicht selten kommen die Kunden morgens mit einem eiligen Auftrag und erwarten bereits am Abend die ersten Ergebnisse. Da auch beim Entwurf die Darstellung zählt, gehören handwerkliche Fähigkeiten zum Profil. Ein Art Director muss also sowohl mit der Hand zeichnen können, als auch mit Grafikprogrammen wie etwa Illustrator, Photoshop oder Indesign umgehen können. Steht die Kampagne, kümmern sich Art Directoren dann auch um weniger kreative Aufgaben, zum Beispiel Reinzeichnungen prüfen und Druckvorlagen erstellen. Ein Art-Director entwickelt allgemein gesprochen die künstlerische, visuelle Umsetzung und begleitet dabei alle kreativen Produktionsvorgänge (z.B. Fotoshooting, Filmdreh, Set-Design, Animation, Layout etc.). Damit übernimmt er dann häufig auch die »künstlerische Verantwortung« für einen Kunden oder eine Produktion.

 

 

Im Speziellen gestaltet sich die Verantwortlichkeit branchenspezifisch unterschiedlich:

 

Ein guter Art-Director zeichnet sich insbesondere durch ein hohes Maß an Kreativität, Team- und Führungsqualität sowie Produktionserfahrung aus. 

 

Die Münchner Marketing Akademie bietet den Lehrgang zum Art Direktor mit zwei Schwerpunkten an: Offline-Production und Online-Production. Jeder Lehrgang ist in sich abgeschlossen und kann jederzeit auf beide Schwerpunkte ergänzt werden. Ein Upgrade zum Creative Director kann ebenfalls vorgenommen werden.

 

 

Lehrgangsziele – Creative School Part I

Mit dieser Fachausbildung Part I (Offline-Medien) erlangen Sie praxisrelevantes Fachwissen, welches Sie im kreativen Alltag, egal ob in einer Agentur oder auf Kundenseite, sofort anwenden können. Teil I der Creativ Schooling befasst sich mit folgenden Medien:

  • (PrePrint, Produktion, Postproduktion)
  • Aussenwerbung/Ambient/Ambush
  • TV/Kino/Radio
  • Live-Communication (Events)

 

 Schwerpunkte:

  • Briefing, Konzeption, Präsentation, Budgetierung
  • Tools: Schulung Softwareprogramme von Adobe (InDesign, Illustrator, Photoshop)
  • Werkzeuge wie Text, Bild, Grafik, Film – Produktion
  • Soft Skills – Kunden, Mitarbeiter, Art Buying
  • Kreativitätstechniken, Präsentationstechniken

 

 

Aufbau, Ablauf, Methodik

Ein Kompakt-Lehrgang in Theorie und Praxis für eine ganzheitliche und konzeptionelle Denk- und Handlungsweise im Kreativ-Management.

  • Fachwissen wird in Referaten und anhand von Praxisbeispielen vermittelt
  • Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen werden im Rahmen von Fallstudien erarbeitet; im Anschluss daran werden die Ergebnisse analysiert und präsentiert
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch sind integrale Bestandteile des Lehrgangs

 

Gruppenarbeiten und Präsentationen fördern den interaktiven Ablauf. Sie profitieren vom Erfahrungsaustausch mit Teilnehmern aus anderen Branchen und den Vortragenden aus der Praxis.

 

Die Inhalte dieses Programms werden durch erfahrene Praktiker und Spezialisten vermittelt. Die Referenten verfügen sowohl über inhaltliche Kompetenz und langjährige Erfahrung auf ihrem Wissensgebiet als auch über die methodischen und didaktischen Fähigkeiten, das Wissen und die interaktiven Abläufe zu strukturieren.

 

Die begrenzte Teilnehmerzahl garantiert ein intensives und interaktives Arbeiten.

 

 

Zielgruppe

Sie sind mit Aufgabenstellungen in Werbung, Kommunikation, Kreation betraut bzw. wollen sich als (angehende) Führungskraft die Bedeutung und Potentiale des Art Directors vergegenwärtigen und für ihr Unternehmen erschließen?

 

Dann wird dieser Lehrgang ihr Know-how auf den neuesten Stand bringen. Das Lehrgangskonzept ist auf die aktuellen Herausforderungen im Creative-Management maßßgeschneidert.

  • Kreative
  • Grafiker, Texter
  • Werbeleiter
  • Führungskräfte in Agenturen
  • Verantwortliche und Projektmanager, die mit Einführung, Umsetzung und Optimierung kreativer Prozesse betraut sind

 

 

Inhalte

Tag 1 – Grundlagen für Strategie und Briefing - von der Umfeld-Analyse zur Kommunikationsstrategie

Offline-Production

  • Absatzmärkte, Interkulturelle Kommunikation, Kundenanalyse
  • Zielgruppen nach den Sinus-Milieus von SinusSociovision
  • Zielgruppen nach dem Semiometrie-Modell von TNS Infratest
  • Zielgruppen-Galaxie der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung
  • Die Limbic-Map nach Hans-Georg Häusel
  • Wettbewerbsanalyse

 

 Kommunikationsstrategie

  • Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen
  • Kommunikationsziele und Zielgruppen definieren
  • Kommunikationsstrategie entwickeln
  • Copy-Strategie entwickeln
  • USP und UCP definieren
  • Budget bestimmen, Medien wählen
  • Einzelne Kommunikationsmaßnahmen planen

 

Briefing – Konzept

  • Erstellung Briefing, Rebriefing
  • Inhalte eines Grobkonzeptes
  • Inhalte Feinkonzept
  • Budgetierung

 

 

Tag 2 – Grafik, Scribble, Reinzeichnung, Satz, Layout

  • Printprodukte: Zielsetzung und Umfang definieren
  • Grundlagen von Wahrnehmung und Anmutung
  • Grundlegende Gestaltungsregeln
  • Grundlagen über richtige Aufteilung, Proportionen, der goldene Schnitt, Grafische Komposition
  • Der sichere Umgang mit Typografie (Schriftart und -größen, Lesbarkeit)
  • Der gezielte Einsatz von Farbe: Farbwirkung, Farbgestaltung
  • Die richtige Auswahl von Fotos und Illustrationen im Hinblick auf die Intention
  • Qualität der eingesetzten Elemente
  • Arbeitsabläufe in Bezug auf die (Print-)Produktion
  • Sinnvoller Aufbau von Akzidenzen
  • Satzspiegel
  • Gestaltungsraster
  • Sinnvoller Textfluss und Spaltenaufbau
  • Ausschießen
  • Falz- und Bindearten
  • Beschriftung von Grafiken
  • Fallbeispiele aus der Praxis
     

 

Tag 3 – Druckvorstufe – Indesign und Illustrator

Start

  • Programmgrundlagen und Benutzeroberfläche
  • Dateiverwaltung
  • Voreinstellungen

 

Dokument einrichten

  • Anlegen von Seiten mit Ränder, Spalten und Hilfslinien
  • Arbeiten mit Seiten und Mustervorlagen
  • Erstellen und bearbeiten von geometrischen Text- und Grafikrahmen

 

Arbeiten mit Text

  • Einfügen und platzieren von Text
  • Formatieren von Zeichen und Absätzen
  • Einführung in die Zeichen- und Absatzformate
  • Suchen und Ersetzen von Texten
  • Rechtschreibprüfung

 

Farben und Objekte

  • Objekte mit den Zeichenwerkzeugen erstellen
  • Erstellen und bearbeiten von Farbfeldern und Verläufen
  • Farben zuweisen
  • Transformieren von Objekten

 

Grafiken

  • Einführung in die Bildformate
  • Bilder und Grafiken platzieren

 

Fortgeschrittene Techniken

  • Grundlagen der Tabellenerstellung
  • Einführung in das Arbeiten mit Ebenen

 

Ausgabe

  • Prüfen und Verpacken
  • Drucken
  • Export ins PDF- und PS-Format

 

 Illustrator Grundlagen

  • Vektor-Grafiken
  • Objekte und Pfade zeichnen und bearbeiten
  • Objekte auswählen und transformieren
  • Allgemeine Bearbeitungsfunktionen
  • Mit Schnittmarken arbeiten

 

Farbverläufe, Muster, Transparenzen:

  • Farbverläufe
  • Verlaufsgitter
  • Transparenzen

 

Texte erzeugen und bearbeiten:

  • Textobjekte, Pfadobjekte
  • Texte formatieren
  • Text umfließen lassen

 

Bilder importieren:

  • Bilder in ein Dokument einfügen
  • Arbeiten mit Filtern
  • Bilder vektorisieren

 

Effektiver Einsatz von Ebenen:

  • Ebenen Paletten

 

 

Tag 4 – Druckvorstufe – Photoshop

 Arbeitsbereich:

  • Benutzeroberfläche und Programmstruktur
  • Die richtigen Voreinstellungen
  • Befehl „Rückgängig“ und Protokollbedienfeld

 

Bildgröße und Auflösung:

  • Unterschiede und Besonderheiten von Pixel- und Vektordateien
  • Festlegen der richtigen Bildauflösung
  • Lineale, Hilfslinien und Raster
  • Ändern von Bildgröße und Ausschnitt
  • Drehen und spiegeln von Bildern

 

Malen und Retuschieren:

  • Farbmodelle und Farbtiefe
  • Vorder- und Hintergrundfarbe wählen
  • Einstellen der Werkzeugspitzen
  • Malwerkzeuge und deren Optionen (z. B. Pinsel, Buntstift, Radiergummi)
  • Retusche-Werkzeuge und deren Optionen (z. B. Reparatur-Pinsel, Stempel)
  • Verlaufs-Werkzeuge
  • Ansetzen von Bildteilen

 

Auswahlbereiche:

  • Auswahl-Werkzeuge (Auswahlrechteck, -oval, Lasso-Werkzeuge, Zauberstab)
  • Bearbeiten der Auswahl
  • Einführung in den Maskierungsmodus
  • Transformieren von Auswahl und ausgewählten Bildbereichen
  • Die Befehle „Fläche füllen“ und „Kontur füllen“

 

Pfadwerkzeuge:

  • Einführung in das Erstellen und Bearbeiten von Freistellpfaden
  • Exportieren von Freistellpfaden

 

Tonwert- und Farbkorrekturen:

  • Einführung Farbmanagement:
  • Anzeigen von Histogrammen und Pixelwerten
  • Korrigieren von Helligkeit und Kontrast mit dem Befehl Tonwertkorrektur und Tiefen/Lichter
  • Die Autokorrekturbefehle
  • Beseitigen von Farbstichen mit dem Befehl Farbbalance
  • Korrigieren und ändern von Farben mit den Befehlen Farbton/Sättigung und Selektive Farbkorrektur

 

Grundlagen der Ebenentechnik:

  • Die Ebenen-Palette
  • Hinzufügen und freistellen von Ebenen
  • Transformieren von Ebenen
  • Einführung in die Ebenenstile (z.B. Schatten)

 

Arbeiten mit Text:

  • Eingeben und Formatieren von Zeichen und Absätzen
  • Transformieren und verkrümmen von Texten

 

Filter

  • Kunst-, Mal- und Zeichenfilter
  • Scharf- und Weichzeichnungsfilter
  • Rauschfilter

 

 Ausgabe:

  • Bilder für Ausgabemedien optimieren u.a. Internet, Multimedia, Print
  • Speichern im richtigen Dateiformat
  • Drucken aus Photoshop

 

 

Tag 5

Kreativitätstechniken

  • Brainstorming
  • CNB-Methode
  • Methode 635
  • Bisoziationsmethode
  • Synektische Methode

 

Präsentationstechniken

  • Grundsätze erfolgreicher Präsentation
  • Entwicklung persönlicher Visionen und Umsetzung von Zielen
  • Stressmanagement und Psychohygiene
  • Klassische Rhetoriktricks, Verhandlungsführung
  • Grundlagen NLP / Pacing/Leading
  • Einwand/Vorwand-Techniken
  • Argumentative Taktiken / Fragen beantworten
  • Umgang mit Störungen
  • Körpersprache, Stimme, Augenpositionen
  • Durchführung einer Präsentation

  

 

Zertifikat

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Training und Akkordierung durch die Vortragenden wird Ihnen von der MMA ein Diplom mit dem Titel "Art Director" unter genauer Angabe der erlernten Inhalte ausgestellt. Sie erhalten es unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss des Trainings. Der Qualifikationscheck erfolgt anhand praktischer Fallbeispiele. Nicht Prüfungsstress, sondern Ihre Fähigkeit, das Gehörte auch praktisch umzusetzen, ist unser Ziel.

 

 

Fachliche Leitung

  Theo Grassl  

 

 

Trainer

Oliver Steigenberger

Anja Koop

 

   

 Theo Grassl           Patric Weiler

 

   

   Renate Meiler     Marcus Berthold

 

 

Leistungen

Der Lehrgang beinhaltet folgende Leistungen:

  • Fünftägiger Lehrgang, jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr
  • Abendvortrag eines Special Guest
  • Umfangreiches Skript mit Theorieteil, Empfehlungen und Literaturangaben
  • Studien, Tabellen, Listen, E-Books, Skripte auf USB-Stick als Give away
  • Aufnahme in Alumnidatenbank (Kontakte, Studien, Cases, Links)
  • Frühstück, Mittagessen (drei Gänge), Kaffee, Tee, Erfrischungsgetränke aller Art und Gebäck
  • Hotelservice (Empfehlung, Buchung)
  • Reiseservice (Bahn, Flug, Taxi)
  • Internetservice (WLAN, Leih-Laptop, E-Mails)
  • Veranstaltungsservice (Events, Restaurant, Konzerte)

 

 

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 0800 0800 1850 (Freecall)
 

heike.beckert@akademie-marketing.com