Münchner Rathaus

Seit November 2009 werden unter anderem das MAB-Programm und die Marketing-Lehrgänge der MMA im historischen Altbau des Münchner Rathauses abgehalten.
Geschichtliches: Neugotischer Prachtbau der Jahrhundertwende, erbaut nach flandrischem Vorbild. Sehenswert und weltberühmt ist das Glockenspiel im Turmerker. Es findet dreimal täglich um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr statt (von November bis Februar entfällt der 17 Uhr - Termin). Einen schönen Blick auf München hat man vom 85 Meter hohen Rathausturm. Hoch auf dem Turm wacht übrigens das Münchner Kindl - ein kleiner Mönch, der an die Gründungszeit Münchens erinnert.
Baugeschichte: Das sprunghafte Anwachsen der Münchner Bevölkerung im 19. Jahrhundert und die dadurch bedingte Vergrößerung der Stadtverwaltung machten um 1865 den Bau eines neuen Rathauses nötig. Nach langem Ringen entschied man sich für den neugotischen Entwurf des erst 25-jährigen Grazer Architekturstudenten Georg Hauberisser.
Die Bauarbeiten begannen im Juni 1867. Da das Neue Rathaus das bürgerschaftliche Selbstbewusstsein Münchens repräsentieren sollte, wurden fast ausschließlich einheimische Handwerker und Künstler für Bau und Ausstattung herangezogen. Zwar konnten einzelne Geschäftsstellen schon ab 1874 ihre Büros beziehen, doch dauerte die endgültige Fertigstellung des Neubaus - bedingt vor allem durch die aufwändige Ausstattung der Sitzungssäle für den Magistrat bzw. das Gemeindekollegium - bis 1881.
Das Neue Rathaus erwies sich schon bald als zu klein, so dass Erweiterungsbauten an der Diener-, Landschaft- und Weinstraße sowie am Marienplatz notwendig wurden. Der Gesamtkomplex entstand zwischen 1867 und 1909 in insgesamt drei Bauabschnitten.
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