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Auswahlverfahren

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Auswahlverfahren

In der Marktforschung kommen Vollerhebungen lediglich bei wenigen Abnehmern, etwa bei -->Produktions- und Investitionsgütern mit kleinem Kundenkreis, in Betracht. Bei den meisten Erhebungen werden wegen der großen Zahl der Grundgesamtheit sowie aus Zeit- und insbesondere Kostengründen nur Teilerhebungen durchgeführt. Es ist über die Auswahl einer Stichprobe aus der Grundgesamtheit zu entscheiden. Grundsätzlich gibt es drei Gruppen von Auswahlverfahren: zufallsgesteuerte, nicht zufallsgesteuerte sowie mehrstufige und kombinierte Verfahren. Bei den zufallsgesteuerten Auswahlverfahren, auch probabilistische Auswahl oder Random-Verfahren genannt, haben alle Elemente eine berechenbare Wahrscheinlichkeit, in die Stichprobe zu gelangen, und es ist möglich, Auswahlfehler zu messen (-->Zufallsauswahl). Die nicht zufallsgesteuerte Auswahl erlaubt keine Messung der Auswahlfehler, sie kann auch „repräsentativ« sein. Bei den nicht zufallsgesteuerten Auswahlverfahren sind die willkürliche und die bewusste Auswahl zu unterscheiden. Bei der bewussten, nicht zufallsgesteuerten Auswahl sind das -->Quota-Verfahren, Auswahl nach dem -->Konzentrationsprinzip bzw. -->Cut-off-Verfahren und die typische Auswahl zu unterscheiden. Die willkürliche Auswahl ist die Erhebung von Daten an irgendeinem Ort, beispielsweise in der Fußgängerzone oder auf dem Bahnhofsvorplatz. Einer solchen willkürlichen Auswahl liegt keine Vorüberlegung zugrunde, wen man erreichen möchte und wo man diese Zielgruppen am besten erreicht. Zu den mehrstufigen und kombinierten Verfahren zählen u. a. das -->Random-Route-Verfahren und die -->ADM-Stichprobe. RG Abbildung Einteilung Auswahlverfahren