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Distributionsdichte

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Distributionsdichte

Die Distributionsdichte ist eine absatzwirtschaftliche Kennzahl bzw. eine Zielgröße der Vertriebspolitik: Mögliche Bezugszahlen sind: Fläche des Absatzgebietes (in qkm) Zahl der Haushalte im Absatzgebiet (in 1.000) Zahl der Einwohner im Absatzgebiet (in 1.000). Zu unterscheiden sind die direkte, indirekte und totale Distributionsdichte. Die direkte Distributionsdichte ist die Zahl der unmittelbar belieferten Händler je Quadratkilometer oder je 1.000 Einwohner bzw. Haushalte. Davon hängt die Zahl der Kundenbesuche pro Verkäufer und Arbeitstag ab, d. h. letztlich die erforderliche Zahl der Verkäufer im Außendienst. Je dichter die direkte Distribution ist, umso höher sind die Vertriebskosten. Wenn ein Hersteller nur Einzelhändler beliefert, ist die direkte Distributionsdichte gleich der totalen Distributionsdichte. Falls auch Großhändler beliefert werden, ergibt sich zusätzlich eine indirekte Distributionsdichte. Die indirekte Distributionsdichte ist die Zahl der mittelbar belieferten Einzelhändler je qkm, 1.000 Einwohner oder private Haushalte. Die totale Distributionsdichte ist gleich der Summe aus der direkten und indirekten Distributionsdichte. Die Distributionsdichte im Einzelhandel sollte nach der Art der -->Konsumgüter wie folgt differenziert werden: Art der Konsumgüter Distributionsdichte Convenience Goods Hoch Preference Goods Mittel bis hoch Shopping Goods Niedrig bis mittel Specialty Goods Niedrig Erforderliche Distributionsdichte nach Art der Konsumgüter Die jeweilige Distributionsdichte wird von der Marktforschung ermittelt.
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