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Handelspanel

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Handelspanel

Unter Handelspanel versteht man einen bestimmten, gleich bleibenden, repräsentativen Kreis von Absatzmittlern (i. d. R. Einzelhandelsgeschäfte), die über einen längeren Zeitraum hinweg fortlaufend oder in gewissen Abständen über den gleichen Sachverhalt Daten zur Verfügung stellen. Ziel des Handelspanels ist die Gewinnung von Informationen über Abverkäufe, Lagerbestände, Distribution, Display und Preise im Handel. Es wird zwischen dem klassischen Handelspanel und dem Scanner-Panel unterschieden. Die Vertreter der Marktforschungsinstitute besuchen beim klassischen Handelspanel in regelmäßigen Abständen, meistens alle zwei Monate, die Geschäfte. Es handelt sich hier um eine disproportionale Stichprobe; dies heißt, dass umsatzstärkere Geschäfte stärker repräsentiert sind, als es ihrer mengenmäßigen Bedeutung zukäme. Der Außendienstmitarbeiter ermittelt bei seinem Besuch den neuen Lagerbestand und die Anlieferungen aufgrund der Unterlagen (Rechnungen, Lieferscheine etc.) sowie den Preis zum Stichtag. Aus diesen Daten werden über EDV quantitative Marktdaten für einzelne Marken und Artikel berechnet und auf den jeweiligen Gesamtmarkt hochgerechnet. Es ist jedoch nicht ersichtlich, wer die Konsumenten der einzelnen Produkte sind. Gewisse Probleme ergeben sich insoweit, als verschiedene Organisationen nicht am Einzelhandelspanel teilnehmen. Auch für das Handelspanel ergeben sich Möglichkeiten, neue Techniken (Scannerkassen, EDV-Magnetbänder, Datenübertragung) zu nutzen. Durch den Einsatz von Scannerkassen im Handel ist es möglich, schon an der Kasse die Abverkäufe elektronisch zu erfassen. Auf diesen Daten basiert das Scanner-Panel.
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