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Zielgruppenanalyse

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Zielgruppenanalyse

Bei der Zielgruppenanalyse geht es um die Untersuchung von Käufern im Allgemeinen und von Zielgruppen im Speziellen. Aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen kann die Untersuchung angesetzt werden: 1. Zielgruppen auswählen, Verhalten und/oder Einstellung erforschen. Es wird das (Kauf-)Verhalten der vorher definierten Zielgruppe analysiert. Fragestellung: Was kauft diese Zielgruppe und wie unterscheidet sie sich von anderen Zielgruppen? Beispiel: Konzept- und Produkttest Beim Konzept- und Produkttest wird vorher die Zielgruppe festgelegt. Danach werden die Auskunftspersonen ausgewählt, befragt oder beobachtet. Erst zum Schluss bei der Datenauswertung kommt es zur nachfolgenden Betrachtung. 2. Verhalten/Einstellung aufzeichnen, Zielgruppen bilden/zuordnen. Zuerst wird das Verhalten bzw. die Einstellung erfasst, dann versucht man, daraus Zielgruppen zu bilden (z. B.: Heavy Buyer, einkaufsstättentreue Käufer) oder man versucht, das (Kauf-)Verhalten der Käufer den vorher definierten Zielgruppen zuzuordnen ( → GfK Roper Consumer Styles, Familien-Lebenswelten etc.). Fragestellung: Ist mein Produkt im Markt anders positioniert als die Wettbewerbsprodukte? Wenn ja, gibt es auch eine eigene Zielgruppe? Beispiel: Verbraucherpanel Das Einkaufsverhalten bei bestimmten Warengruppen liegt vor. Aus diesem Datenpool ist es dann nachträglich möglich, das Kaufverhalten nach ausgewählten Merkmalen zu analysieren. Beispiele für Zielgruppenanalysen aus dem Verbraucherpanel: Käuferstrukturanalyse nach Alter, Einkommen, Beruf (demografische Segmentierung) • Euro-Socio-Styles (psychologische Segmentierung) First Choice Buyer (Kauf- und Verhaltenssegmentierung): Käufer mit der relativ höchsten Bedarfsdeckung über die analysierte Marke/Einkaufsstätte.
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